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Das HSL-Farbmodell -
Farbton, Sättigung und Luminance à la Microsoft.
Das HSL-Farbmodell wird Ihnen mit jeder Microsoft-Windows und -Office-Anwendungen frei Haus geliefert. Das Standard-Farbwahl-Modul von Microsoft bietet wahlweise die Farbwahl über RGB oder HSL. Die HSL-Steuerung ist eine Adaption des HSB-Modells. Es ist damit für Sie eine gute Arbeitsbasis, sofern Sie sich mit der konventionellen Farbenlehre auseinandersetzen wollen und bei Ihrer Arbeit gestalterische Grundsätze wie Farbfamilien und Komplementärfarben einsetzen wollen.
Doch die uneinheitliche Implementation der Farbsteuerung bei Microsoftprodukten trübt die Freude.
Zudem setzt Microsoft zwei verschiedene Sets für HSL-Steuerungen: Word / Exel / PowerPoint mit 255 Stops pro Einstellung, Frontpage und Acces mit je 240 Stops pro Einstellung.
Das HSL-Farbmodell in der Praxis: Stellen Sie sich den in unserer Farbenlehre vorgestellten Farbspektrum-Kreis als dreidimensionales Objekt, als Kugel vor. Im Zentrum unserer Kugel ist Weiss, der Kugelboden ist Dunkel, die Kugeloberfläche wiederum ist hell. Zur Demonstration zeigen wir Ihnen hier unsere Kugel in Scheiben geschlitzt.
Excel / Word / PowerPoint:
Die Farbtonauswahl (Hue) im HSB-Modell erfolgt in Schrittstufen im Gegenuhrzeigersinn, ausgehend von Rot=0 / 255
Die Wahl des Farbsättigungsgrades (Saturation) erfolgt von der Kugelmitte radial nach aussen in Schrittstufen von 0-255
Die Wahl der Luminanz (Luminance) erfolgt von der Mitte aus, welche den Wert 127 bildet. Setzen Sie den Wert zwischen 128 und 255, wird der Farbton heller, Werte zwischen 127 und 0 verdunkeln den Farbton. |

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Prisma Know-How
Hinweis: Mit gutem Recht verscharrt Microsoft seine Farbwahlmenues seit Jahren in die hinterste Ecke seiner Anwendungen und präsentiert dem Benutzer in den Office-Anwendungen ein limitiertes "Preset" an ausgewählten Farben.
Bei zig-Millionen "kreativen" Anwendern ist die Gefahr von Fehlmanipulationen und damit die Belastung der Hot-Lines zu gross. Allerdings erweisen sich diese Presets im Ausdruck oft als zu stark und manche Benutzer wünschen sich sanftere Hintergrundfarbtöne.
Prisma zeigt Ihnen, wie Sie in Ihren Office-Anwendungen die 40 Standardfarben anpassen können.
Excel:
Menue Optionen, Tab "Farbe"
Word:
Symbolleiste "Standard", Farbwähler für Text- oder Hintergrundfarbe, "Weitere Farben"
Wählen Sie "Weitere Farben" und es erscheint ein Hexagon mit 255 Farben und 16 Grautönen, welches nun wirklich keinen gängigen Standards entspricht.
Nur: Der Schatz ist noch weiter verborgen und zwar unter "Benutzerdefiniert"

Klicken Sie den Tab "Anpassen" und es erscheint der folgende HSL/RGB Farbwähler:

Aufgepasst: Aus Gründen, die nirgends dokumentiert sind, verwendet Microsoft zwei verschiedene HSL-Berechnungsmethoden an:
Word, Excel und Powerpoint:
Microsoft wendet in seiner Office-Suite für Word, Excel und Powerpoint ein HSL-Modell mit einer mathematischen Farbmatrix von 16'5 Mio verschiedenen Farben an.Sie ist das Produkt der maximalen Inputs für Farbton 255 (H), Sättigung 255 (S) und Intensität 255 (L).
Dies hat sich als völlig sinnlos erwiesen, denn niemand, der im Farbspektrum-Modus denkt, kann sich bei dieser Spektrumeinteilung irgendeine Primärfarbe als Zahl merken und das Arbeiten mit Farbfamilien oder Komplementärfarben wird zur Qual.
Access und Frontpage:
Microsoft hat für Access und FrontPage die HSL-Eigenschaften insofern verbessert, als hier die Inputs auf je maximal 240 Schritte limitiert wurden. Damit ist die Farbkreisskala durch 6 teilbar und die Werte für Primär- und Sekundärfarben können - wie es sich gehört - exakt festgelegt werden. Das Erstellen von Farbfamilien und Komplementärfarben ist in diesen beiden Microsoft-Applikationen möglich.
Name |
Farbwert H |
Sättigung S |
Luminance
Itensität L |
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Gelb |
40 |
100% |
100% |
|
Grün |
80 |
100% |
100% |
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Cyan |
120 |
100% |
100% |
|
Blau |
160 |
100% |
100% |
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Magenta |
200 |
100% |
100% |
|
Rot |
240 / 0 |
100% |
100% |
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Access 2003 / FrontPage 2003
Die Farbtonauswahl (Hue) im HSB-Modell erfolgt in Schrittstufen im Gegenuhrzeigersinn, ausgehend von Rot=0 / 240
Die Wahl des Farbsättigungsgrades (Saturation) erfolgt von der Kugelmitte radial nach aussen in Schrittstufen von 0-240
Die Wahl der Luminanz (Luminance) erfolgt von der Mitte aus, welche den Wert 120 bildet. Setzen Sie den Wert zwischen 121 und 240, wird der Farbton heller, Werte zwischen 120 und 0 verdunkeln den Farbton.
Für die "Custom-Colors / Benutzerdefinierte Farben" haben wir in der oberen Reihe die Primär- und Sekundärfarben gemäss der Tabelle oben festgesetzt. Bei der unteren Reihe haben wir nur die Werte für die Intensität/Luminance von 120 auf 220 erhöht und somit sanfte Pasteltöne erzielt:Den Hintergrund dieser Tabelle haben wir mit H 40 / S 240 und L 220 festgelegt. Es ist der Farbwert der 2. Feldes der unteren Reihe.
Vorsicht: Bei der Umrechnung in CMYK-Druckfarben fallen die Feinheiten von HSL-Farben oft in die "Farblöcher" des CMYK-Modells

Unser Wissen stammt aus der Praxis
Wir produzieren nebst den heute üblichen Webpräsentationen in erster Linie Druckerzeugnisse aller Art. Während vielen Jahren haben wir eine eigene Filmsatzanlage betrieben. Das setzte vertiefte Sachkenntnisse aller Prozesse der Druckvorstufe voraus. Wir sind Erstanwender von Corel in der Schweiz (1990) und haben die Importeure von Quark-X-Press für Windows eingeschult (1993). 1997 haben wir das erste digitale Druckerzeugnis der Schweiz produziert.
Seit dieser Zeit bieten wir eine ganze Reihe an Schulungen und Seminarien an. Verwenden Sie die linke Navigationsleiste für unser aktuelles Angebot an Schulungen und Kursen. Gelinkt über den Deutschen Sprachraum hinaus
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Einmal erklärt - immer wieder verwendbar
Unsere Online-Schulung vermittelt Ihnen sattelfestes Wissen zur Farbtheorie im Allgemeinen und Farben am PC im Speziellen. Wir verzichten auf wissenschaftliche Abhandlungen. Konzentriert zeigen wir den Einsatz von Farbe bei den Microsoft Office-Programmen wie Word, Excel und ACCESS - wo in erster Linie die Farbmodelle RGB und HSB zum Einsatz kommen. Sie lernen den Umgang mit den Windows-Standard-Farbwähler, dem Sie in den verschiedenen Anwendugnen immer wieder begegnen werden.
Für Spezilisten und geschulte Anwender zeigen wir auch die Farbwähler der wichtigsten Bildbearbeitungs-Programme sowie den Vektor- und Pixelgrafikprogrammen (Photoshop, Illustrator, InDesign, Corel Photopaint, Corel Draw, Corel Designer, Quark-X-Press) und die Web-Design-Klassiker DreamWeaver und Frontpage.
Ein Gratis-Muster unserer Schulung
Dieser kleine Kurs dient uns einerseits als Dokumentation im Verkehr mit der eigenen Kundschaft. Andererseits ist es für Sie eine hervorragende Möglichkeit, zu testen, wie ausführlich unsere Schulungskurse sind, die wir Ihnen unter der Rubrik "Schulung" vorstellen. Wir zeigen Ihnen hier den kleinen Unterschied:

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