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Arbeiten mit Skalenfarben -
Das PANTONE - Matching System als Beispiel 
PANTONE ist ein amerikanischer Hersteller von Druckfarben. In vielen Fällen - insbesondere in der Werbung und beim Design einer Corporated Identity ist die Konsistenz von Farben unabdingbar. Gerade dort, wo die Farbe zentraler Bestandteilt der Produkteidentität ist - beispielsweise bei Genussmitteln wie Zigaretten - werden die sogenannten soliden Farben oder Schmuckfarben auf zusätzlichen Rollen oder durch zusätzliche Arbeitsgänge gedruckt.
In der täglichen Praxis hat sich in den USA und Europa auf der Kommunikationsebene zwischen Werbeagenturen, Marketingabteilungen und Druckerein in den letzen Jahren das PANTONE-Matching-System als eigentliche Brücke entwickelt, über die man sich am ehesten für Farbgebungen verständigen kann.
Die Wert des Pantone / CMYK-Angleichung hat sich in letzten Jahren laufend verbessert - in unserem Beispiel unten zeigen wir den in Druckverfahren kritischen Orange-Ton PANTONE 124 CE, der nun korrekt mit einem gegenüber früher erhöhten Magenta-Anteil referenziert wird.
Wir zeigen Ihnen die entsprechenden Einstellungen in den wichtigsten Programmen (PhotoShop, Quark-X-Press, InDesign, Corel DRAW).
Doch zunächst erlauben wir uns, Ihnen die wichtigsten Gründe für das Arbeiten mit Farbfächern und Skalen aufzuzeigen: 1. Inkonsistenz der Programme bei der Konvertierung anderer Farbmodelle auf CMYK
Die verschiedenen Grafik-Anwendungs-Programme verwenden bei der Umrechnung der verwendeten Farbmodelle RGB, LAB, HSB in CMYK-Werte usw. verschiedenartige Algorhythmen. Die Umwandlung ist nie exakt - es handelt sich dabei immer um Näherungswerte. Dazu führen die unterschiedlichen Entwicklungsstufen einerseits und die zum Teil grundlegend anders ausgerichteten Haupteinsatzgebiete der Programme. CorelDRAW - in seinem Grundkonzept - ist und bleibt ein Vektor-orientiertes Zeichnungsprogramm, PhotoShop ein Pixel-orientiertes Bildbearbeitungsprogramm, PageMaker und Quark-X-Press sind Seitengestaltungsprogramme, während Illustrator Encapsulated-PostScript in Reinkultur produzieren.
2. Greifbare Referrenzwerte
Farbfächer dienen als fassbare Grundlagen beim Vergleich zwischen Vorlage und gedrucktem Resultat. Die Bildschirmfarbwerte können je nach der Monitoreinstellung auch bei wissenschaftlichster Kalibrierung stark abweichen.
Wesentlich sind die Werte auch zwischen uns als Ausführendem und Ihnen als Kunde. Mit Angabe der Farbmuster-Referrenz herrscht immer Klarheit.
3. Umgehung der "Löcher" im CMYK-Farbmodell
Die vordefinierten Umrechnungswerte einer Farbskala wie PANTONE® sind in den einzelnen Programmen identisch und "umschiffen" die CMYK-Farblöcher gekonnt, indem sie die kritschen Farben erst gar nicht anbieten.
4. Corporated Identity - Einheitlicher Auftritt in den Schriftstücken
Mit dem Einsatz von Farbfächern und Skalen vereinheitlichen Sie den Auftritt in Ihrer Kommunikation nach Aussen. Aufgrund der gegebenen Farbmuster und deren Referrenznummern können Sie durch die Breite Ihres Unternehmens die verwendeten Farbtöne für Ihren Auftritt festhalten und reglementieren.
5. File-Tags und EPS-Prologe
Für den Nicht-Fachmann sehr verschlungen ist die Einbettung von PANTONE-Werten in den jeweiligen Datei-Formaten. Als Encapsulated-PostScript-Files (EPS) abgespeicherte Dateien übertragen die bei der Farbwahl definierten Farbmuster samt dem Referrenzwert. Beispiel: Eine ins EPS-Dateiformat übertragene CorelDRAW-Zeichnung (Funktion Export) wird in Quark-X-Press geöffnett. ImFarbauswahlmenu des Programms erscheinen nun auch alle für dieses File in CorelDRAW gewählten PANTONE®-Farben. Dieses Weiterreichen der Informationen erleichtert Ihnen die Produktion und Planung beträchtlich. Prisma- Know-How
Standard-Farbfächer verwenden
Mit dem Einsatz von Farbfächern bewegen Sie sich auf sicherem Grund. Weitverbreitet sind die Farbfächer von PANTONE®-Farbskalen oder -Fächer. PANTONE® ist ein international tätiger Druckfarbenhersteller.

Die meisten Grafik-, Bildbearbeitungs-, und Zeichnungsprogrammen bieten Ihnen diese PANTONE®-Farbskalen in ihren Farbwahlprogrammen mit identischen Umrechnungswerten für den Vierfarbendruck. Wenn Sie sich bei Ihrer Arbeit von Anfang an auf dieses Farbsystem konzentrien, gehen Sie nie fehl. Achten Sie dabei auf den richtigen Farbfächer, denn es existieren je nach Einsatzart verschiedene PANTONE®-Skalen.
Wir zeigen Ihnen hier die richtigen Einstellungen je nach Programm und präsentieren Ihnen die entsprechenden Programmfenster für das Farbmuster PANTONE®-124EC (siehe Mitte Fächer oben). Wie Sie sehen, ist die Bildschirmdarstellung unterschiedlich, die in den einzelnen Programmen angezeigten CMYK-Werte jedoch bleiben konstant: C=0, M=33, Y=100, K=4.
Corel DRAW / PhotolPaint 12 PANTONE® Solid to process EURO
Photoshop CS 2 PANTONE® Solid to Process Coated EURO

QuarkXPress 6.5 PANTONE® Solid to Process Coated EURO

InDesign CS2 PANTONE® Solid to Process Coated EURO


Unser Wissen stammt aus der Praxis
Wir produzieren nebst den heute üblichen Webpräsentationen in erster Linie Druckerzeugnisse aller Art. Während vielen Jahren haben wir eine eigene Filmsatzanlage betrieben. Das setzte vertiefte Sachkenntnisse aller Prozesse der Druckvorstufe voraus. Wir sind Erstanwender von Corel in der Schweiz (1990) und haben die Importeure von Quark-X-Press für Windows eingeschult (1993). 1997 haben wir das erste digitale Druckerzeugnis der Schweiz produziert.
Seit dieser Zeit bieten wir eine ganze Reihe an Schulungen und Seminarien an. Verwenden Sie die linke Navigationsleiste für unser aktuelles Angebot an Schulungen und Kursen. Gelinkt über den Deutschen Sprachraum hinaus
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Einmal erklärt - immer wieder verwendbar
Unsere Online-Schulung vermittelt Ihnen sattelfestes Wissen zur Farbtheorie im Allgemeinen und Farben am PC im Speziellen. Wir verzichten auf wissenschaftliche Abhandlungen. Konzentriert zeigen wir den Einsatz von Farbe bei den Microsoft Office-Programmen wie Word, Excel und ACCESS - wo in erster Linie die Farbmodelle RGB und HSB zum Einsatz kommen. Sie lernen den Umgang mit den Windows-Standard-Farbwähler, dem Sie in den verschiedenen Anwendugnen immer wieder begegnen werden.
Für Spezilisten und geschulte Anwender zeigen wir auch die Farbwähler der wichtigsten Bildbearbeitungs-Programme sowie den Vektor- und Pixelgrafikprogrammen (Photoshop, Illustrator, InDesign, Corel Photopaint, Corel Draw, Corel Designer, Quark-X-Press) und die Web-Design-Klassiker DreamWeaver und Frontpage.
Ein Gratis-Muster unserer Schulung
Dieser kleine Kurs dient uns einerseits als Dokumentation im Verkehr mit der eigenen Kundschaft. Andererseits ist es für Sie eine hervorragende Möglichkeit, zu testen, wie ausführlich unsere Schulungskurse sind, die wir Ihnen unter der Rubrik "Schulung" vorstellen. Wir zeigen Ihnen hier den kleinen Unterschied:

Praxisnaher Unterricht statt graue Theorie. Die visuelle Umsetzung dieser didaktischen anspruchsvollen Aufgabe mag für Sie ein Hinweis sein, wieviel visuelle Gestaltung mit Methodik und Planung zu tun hat.
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